Fish – Fische nennt man bei Magic eine Deckart mit vielen kleinen blauen Kreaturen. Oft können diese fliegen. Inzwischen gibt es aber auch einige Fishdecks wo die Farbe blau mit anderen Farben kombiniert wurde. Dann meist aber nur zur Ergänzung. So gibt es Varianten mit rot und oder weißen Zaubereien, welche die Schwächen von blau ausgleichen sollen. Da ich einige blaue Flieger in meinen Kartenordner fand, kam auch bei mir irgendwann der Wunsch auf mit diesen niedlichen Fliegern mal ein spieltaugliches Deck zu basteln. Dabei kam nach einigen Testspielen dann folgende Deckliste heraus.
Kreaturen
4x Wolkentänzer
4x Feenwolke
4x Westwindfalke
2x Dornenschwanz-Küken
Spontanzauber, Hexereien und Verzauberungen
4x Gedankenwirbel
4x Gegenzauber
4x Dämmerzustand
4x Neugier
Artefakte
4x Ätherphiole
4x Frostbringer
2x Umezawas Jitte
2x Schwert aus Feuer und Eis
Länder
16x Insel
2x Feenkonklave
Die Spielstrategie ist folgende. Möglichst schnell die Ätherphiole und den Frostbringer ins Spiel bringen. Der Frostbringer scheint beide Spieler auszubremsen. Aber mit der Ätherphiole bekommt man auch ohne Mana die kleinen billigen Kreaturen ins Spiel. Und ein netter Nebeneffekt ist, das diese nicht gecountert werden können. Die meisten Zaubereien sind deswegen im Bereich 1-2 Mana. Einzige Ausnahmen sind die beiden Ausrüstungen Umezawas Jitte und Schwert aus Feuer und Eis kosten mit Rüstkosten mehr. Diese sind aber auch als Finisher gedacht.
Gedankenwirbel sorgt für mehr Karten und die spielgerechte Kartenzug-Reihenfolge für die nächsten Runden. Gegenzauber, Dämmerzustand und Dornenschwanz-Küken dienen meist als Counter und halten das Spiel mit den Frostbringer unter Kontrolle. Und mit Neugier verzaubert man die kleinen Flieger und sorgt so meist für Kartenvorteil. Durch den Kartenvorteil kann man oft eines der Artefaktschwerter ins Spiel bringen und eine Kreatur damit ausrüsten. Kann der Gegner dies nicht verhindern oder beseitigen ist das Spiel nach ein paar weiteren Runden meist für ihn beendet.
Das Sideboard lasse ich mal wieder weg. Welche Karrten dort sinnvoll ist, wäre auch stark davon abhängig auf was für Gegner und Deckstrategien man trifft. Gegen rot hat sich bei mir Abkühlung (Rote Zaubersprüche kosten 2 Mana mehr, um sie auszuspielen) bestens bewährt. Da gibt jeder Burn oder Goblinspieler meist sofort auf, da er in Verbindung mit dem Frostbringer kaum noch etwas ins Spiel bringen kann.
Inzwischen bin ich im Besitz von vier Fliegende Männer welche die vier Wolkentänzer ersetzen werden. Da die Männer keine Einschränkungen beim blocken haben sind sie einfach noch einen Tick besser.
Fazit:
Ein erstaunlich gutes und zuverlässig funktionierendes Deck. Die kleinen blauen Flieger machen dem Gegner das Leben ganz schön schwer und besiegen ihn erstaunlich oft. Wichtig ist dabei eine gute Starthand, möglichst mit Ätherphiole und Frostbringer. Den Rest besorgen dann meist die anderen Zaubereien.
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