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Handabwurf – die zweite Version in Mono-Schwarz

März 31st, 2008 · 6 Kommentare

Nach dem die letzte Handabwurf-Deckliste durch eine doch recht Manaintensive blau-schwarze 3er Kartenkombination doch recht unzuverlässig war, hatte ich diese Variante nach ein paar Spielen recht schnell verworfen. Da ich aber nicht zu der Sorte von Mensch gehöre die gleich aufgeben, habe ich mich noch einmal neu aufgerafft und die Deckstrategie überdacht und entsprechend meinem Kartenpool komplett umgebaut. Die Betonung liegt auf vorhandenen Kartenpool. Sicherlich gibt es noch die ein oder andere Karte die besser wäre. Was ich aber nicht besitze kann ich auch schlecht in ein Deck einbauen. Dabei kam dann folgende Mono-Black-Deckliste heraus:

Kreaturen
4x Gedankenpeitschenremasuri
4x Augur der Schädel
4x Gierige Ratten
2x Hypnotisierendes Gespenst
2x Kadaverreißer

Zaubereien
2x Ruf in die Zwischenwelt
2x Blut der Unschuldigen
4x Amulett des Untergangs
4x Klagen der Reue
4x Blattern
4x Phyrexianische Arena

Artefakte
4x Streckbank

Länder
4x Mishras Fabrik
16x Sumpf

Wie man bereits erkennen kann ist das Abwurfdeck mit wesentlich mehr Kreaturen ausgestattet. Die Kreaturen haben fast alle auch einen Abwurfeffekt oder profitieren irgendwie davon. Der Vorteil bei Kreaturen ist das sie auch noch Schaden dem Gegner zufügen können oder auch zum blocken benutzt werden können. So können erste Angriffsbemühungen des Gegners sehr häufig gebremst werden.

Die Deckstrategie ist wie der Name bereits besagt möglichst schnell des Gegners Karten von der Hand zu fegen und dadurch das Spiel zu beherrschen. Die Schlüsselkarte ist dabei die Streckbank welche dem Gegner Schaden zufügt für weniger als 3 Karten auf der Hand. Keine Karte = 3 Schaden. 1 Karte = 2 Schaden. 2 Karten = 1 Schaden. Mehr als 3 Karten = kein Schaden. Wenn der Gegner keine Karten mehr auf der Hand kommt er nur noch schlecht ins Spiel. Und mit dem Artefakt stirbt er langsam. Hat man zwei oder drei Streckbank im Spiel geht das ganze natürlich schneller zu Ende.

Die zweite Gewinnoption ist der Kadaverreißer. Da es einige Karten zum opfern von Karten und Kreaturen im Deck gibt profitiert er ganz gut davon und wird ordentlich aufgepumpt. Dies funktioniert natürlich besonders gut, wenn der Gegner ebenfalls mit Kreaturen spielt. Da dies bei uns in der Hobbyspielerrunde meist der Fall ist, paßt er ganz gut in das Deck.

Und dann hat das Deck noch eine dritte Gewinnoption. Da es auch einige Opferzaubereien gibt die auch eigene Zaubereien und Karten treffen können gibt es noch die dritte Variante. Sollte mal das Schlachtfeld mit Kreaturen auf beiden Seiten geräumt sein, dann kommt das Land Mishras Fabrik zum Einsatz. Für 1 beliebiges Mana marschiert dann eine 2/2 Artefaktkreatur beim Gegner vorbei und macht ihm entsprechenden Schaden.

Hat man zwei Karten auf der Starthand bzw. zu Beginn auf der Hand und genügend Mana, kann man bereits sehr früh den Gegner bis zu 4 Karten abwerfen lassen! Dafür bringt man den Augur der Schädel ins Spiel und spielt ein Klagen der Reue. Mit dem Klagen der Reue läßt man den Gegner die erste Karte abwerfen und vergibt die Spukfähigkeit dem eigenen Augur der Schädel. Im nächsten Zug opfert man den Augur im Versorgungssegment und läßt so den Gegner zwei Karten abwerfen. Da der Augur mit Spuk belegt ist, darf man wenn er in den Friedhof geht, eine weitere Karte abwerfen lassen!

In diesem Deck hat es bei einigen Testspielen ganz gut funktioniert. Nicht immer aber doch einige Male. Schwachpunkt ist das man erst im nächsten Versorgungsegment den Augur opfern kann und der Gegner so Zeit hat zum reagieren hat. Man kann das ganze sogar in Runde 1 legen und in Runde 2 vollenden wenn man im Deck noch den Schwarzer Ritus aufnimmt. Ich habe auf ihn verzichtet, da die meisten Zaubereien nur 1 bis 2 Mana kosten und der Ritus so nur auf der Starthand sinnvolle wäre und später braucht man fast nie viel Mana. So wäre er im späteren Spiel eine nutzlose Karte die nur Platz für sinnvollere Karten wegnimmt.

Eine sehr spielstarke Karte kann in diesem Deck Blattern sein. Aber diese Zauberei muß sehr bedächtig und mit äußerstere Vorsicht gespielt werden, da man sich sonst selbst mehr Schaden kann als dem Gegner. Aber das opfern unterstüzt teilweise andere Karten und die meisten Zaubereien wurden deswegen mit wenig Manakosten ausgwählt, damit das Länder opfern nicht so sehr den eigenen Spielfluß bremst. In einigen Spielen konnte ich mit dem Blattern dem Gegner auch die Manabasis so reduzieren, das er nicht mehr reagieren konnte. Wenn dann die Streckbank im Spiel ist, verliert der Gegner nach ein paar Runden ;-)

Erster Decktest

Tags: Decklisten · schwarz

6 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Handabwurf // Mrz 31, 2008 at 21:52

    [...] kommt? Ein paar Wochen später habe ich die Deckstrategie teilweise geändert und mit einer Mono-Black Handabwurf Variante [...]

  • 2 Auf die Streckbank mit dem Gegner … // Apr 22, 2008 at 10:51

    [...] ← Handabwurf – die zweite Version in Mono-Schwarz Trolldeck – rot-grün [...]

  • 3 Grün-weiße Stompy-Power aus dem schwäbischen Wald … // Jun 20, 2008 at 20:00

    [...] 6 – damit es für Steffen mal etwas Abwechslung gibt wählte ich diesmal mein Handabwurfdeck. Er versuchte es noch einmal mit Tooth and Nails. Schnell mußte er allerdings festellen, das [...]

  • 4 Max // Jan 19, 2009 at 21:52

    Hallo, also ich würde empfehlen noch Schwermut mit in das Deck eizubauen. Eine wunderbare Verzaueberung, wenn der Gegner Karten abwerfen muss.
    Für jede abgeworfene Karte 2 Schaden

  • 5 Reini // Aug 19, 2009 at 19:14

    Wie schon gesagt: Schwermut ist bestimmt gut.
    Ich würde 2 Augur der Schädel mit 2 Kabbalisten-Vernehmer austauschen da man die nicht opfern muss und man sich auch noch eine Karte aussuchen kann die abgeworfen werden muss. Er kostet nur 2 Mana und man kann die Abwurffähigkeit in jedem zug spielen.

    Statt den anderen beiden Augur sollte man die Heimtückischen Bücherwürmer nehmen da man damit auch angreifen kann.
    Enweder der Gegner blockt-wenn sie sterben muss er eine Karte abwerfen-oder der Gegner lässt es durchgehen und verliert einen Lebenspunkt.
    Wenn man sie zum Blocken verwendet Wird der Gegner nicht sofort angreifen da er keine karte abwerfen will.
    Nachteil: Der Gegner muss die Karte nur abwerfen wenn man 2 Mana bezahlt.

    In Takuma eindringen ist eine tolle Hexerei.
    Man nimmt x Sümpfe auf die Hand und der Gegner wirft x mal 2 Karten ab.

    Ein etwas riskante aber bestimmt nützliche Verzauberung währe ner Necrogennebel

  • 6 Magic Tutor // Aug 19, 2009 at 20:40

    Hi Reini, kannst du gerne mit dem Kabbalisten-Vernehmer und Heimtückische Bücherwürmer spielen.
    Ich habe zumindest derzeit beide nicht und finde trotzdem den Augur etwas besser, da er durch die Opferfähigkeit keine Zusatzkosten verursacht und so auch spontan gespielt werden kann. Vor allem mit dem Klagen der Reue ist der Augur in der Anfangsphase für den Gegner sehr frustrierent!
    In Takenuma eindringen ist mir mit 4 Mana in dem Deck zu teuer. Da im späteren Spiel sowieso der Blattern den Gegner klein hält braucht man außer in der Anfangsphase irgendwann keine Abwurfzaubereien mehr. Deswegen sind ja auch die Kreaturen drin, damit diese später den Gegner killen können.

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