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Grün-weiße Stompy-Power aus dem schwäbischen Wald …

Mai 6th, 2008 · Keine Kommentare

Der Spielebericht oder besser eine kleine Zusammenfassung aus meiner Sicht kommt leider mit einiger Zeitverzögerung. Aber besser spät als nie. Bei der Überschrift viel mir zu allem Überflüß auch nichts besseres ein. Da mir mein neu erstelltes grün-weißes Stompy-Deck am meisten Spaß brachte, mußte es für die Headline herhalten. Da grüne Kreaturen bekanntlich aus dem Wald kommen wurde das ganze mit unserer Austragungsregion Schwaben = schwäbischer Wald – kombiniert.

Aber nun zu den Spielen an diesem Abend. Wir erhielten endlich mal wieder Besuch von Marvin Riechers unseren Meister der Magickarten, der uns alle zu diesem nie langweilig werdenden Spiel verführt hat. Inzwischen ist er in seine alte Heimat nach Hannover gezogen. In dieser Woche hat er aber in Stuttgart ein Seminar und hat heute gleich die Gelegenheit genutzt um seine verstaubten Magickenntnisse wieder aufzufrischen. Nach über einem Jahr Magicabstinenz sahen wir da für uns endlich mal auch wieder gute Gewinnchancen.

Zu Beginn durfte ich gleich gegen den Großmeister Marvin antreten. Ich wählte für den ersten Test mein neu konstruiertes grün-weißes Stompy-Deck. Er versuchte sich mit einem rot-weißen Boros-Deck. Nach dem ich früh die Ätherphiole und den Frostbringer ins Spiel bringen konnte, wurde sein Spiel spürbar gebremst. Beide Artefakte ergänzen sich hervorragend! Da nun beide Spieler nur noch ein Land enttappen dürfen, kann der Gegner oft keine oder nur stark verzögert manaintensivere Zaubereien spielen. Und ich kann mit der Phiole meine günstigen kleinen Kreaturen zusätzlich ins Spiel bringen! So auch in diesem Spiel. So hatte ich nach ein paar Zügen bereits eine kleine aber deutliche Kreaturenübermacht im Spiel. Als Finischer diente dann die Ertüchtigung. Diese wurde auf eine nicht geblockte eigene Kreatur gespielt. Ich spielte sie ohne Manakosten – Marvin bekam drei Lebenspunkte und verlor durch die +4/+4 – 4 Lebenspunkte – also effektiv einen, in diesem Fall seinen letzten Lebenspunkt.
Das erste Spiel ging an meine kleine grünen Viecher ;-)

Im zweiten Spiel blieb ich bei den schnellen Stompies und Marvin wählte ein Landzerstörungsdeck mit vielen Artefakteffekten. Bereits in der frühen Spielphase ballerte Marvin mir einige Länder mit mehreren Geschmolzener Regen und dem Trennenden Titan weg. Zum Glück hatte ich bereits eine Ätherphiole im Spiel und konnte über diese auch zeitweise ohne Länder Kreaturen ins Spiel bringen! Allerdings wurden meine kleinen grünen Viecher meist auch schnell mit roten Direktschadenssprüchen beseitigt :-(
Im der Endphase gab mir ein Feuer/Eis den Rest. Das Spiel ging nach zähem Kampf an Marvin.

Im dritten Spiel traten meine Stompies gegen Steffen mit einem roten Burndeck an. Nachdem ich viel Direktschaden erlegte mich am Ende ein Welpe der roten Schmelze.

Spiel 4 gegen Steffen. Beide spielten wir mit den selben Decks wie im Spiel davor. Eine frühe Ätherphiole sicherte mir den Spielsieg! Durch diese konnte ich pro Runde meist zwei bis drei Kreaturen ins Spiel bringen und durch diese genügend Kampfschaden zufügen, bevor sein Tooth-and-Nail aktivieren konnte. Der Sieg ging an meine kleine grünen Kreaturen.

Spiel 5 ebenfalls gegen Steffen. Beide wählten wir ein anderes Deck. Ich entschied mich endlich mal meine erste Freizeitspielervariante eines blau-weißen Stillstand-Deckes in der Praxis zu erproben. Steffen versuchte es mit einem Tooth and Nail-Deck.
Bereits im zweiten Zug konnte ich die erste Stillstand ins Spiel bringen. Und von da an wußte ich warum das Deck und die Karte Stillstand heißt ;-)
Im dritten Zug spielte ich dann noch eine Rechtsstaatlichkeit. Jeder Spieler darf nur noch einen Zauber spielen. Dies stört fast jeden Gegner. Da ich aber mein Spiel in aller Ruhe aufbauen wollte, hat es mich gar nicht gestört. Im Gegenteil, so konnte ich mir immer einen Gegenzauber zurück halten um so Steffens Spielbemühungen erfolgreich unterbinden. Nach dem ich den Eindruck hatte, das ich das Spiel langsam unter Kontrolle habe, spielte ich einen meiner möglichen Finisher. Ich brachte den Meloku ins Spiel. Weiteren Spielvorteil brachten mir zwei Zeitstopp. Steffen mußte zweimal aussetzen und ich produzierte jede Extrarunde ein paar fliegende Kreaturentoken mit dem Meloku ;-) Nach dem ich zwei oder dreimal mit den Fliegertoken angegriffen habe, war Steffen erledigt. Der Sieg ging an meine Wenigkeit.

Spiel 6 – damit es für Steffen mal etwas Abwechslung gibt wählte ich diesmal mein Handabwurfdeck. Er versuchte es noch einmal mit Tooth and Nails. Schnell mußte er allerdings festellen, das Handabwurf für Tooth and Nail den Spielfluß stark einschränkt. Ich konnte ihm wichtige Karten von der Hand entfernen und in Ruhe mein eigenes Spiel aufbauen. Durch die Streckbank erhielt er regelmäßig Schaden und durch die Phyrexianische Arena erhielt ich jede Runde Kartenvorteil ;-) Endlich konnte ich auch mal einen Kadaverreißer ins Spiel bringen. Durch den Handabwurf und meiner Kreaturen im Friedhof wuchs der schnell zur 10/10 Kreatur ;-)
Und zu allem Überfluß gesellte sich noch eine Mishras Fabrik dazu. Beide gingen regelmäßig auf Schlägertour und sicherten den Spielsieg.

Spiel 7 wieder gegen Steffen. Handabwurf hat Steffen noch weniger begeistert. Also war es wieder Zeit für ein Comeback der grün-weißen Stompy Invasion. Steffen wählte sein weiß-schwarzes Orzhov-Deck. Bisher hatte ich noch kaum ein zuverlässiges Deck das dagegen anstinken konnte. Aber die Stompies waren eigentlich hauptsächlich gegen dieses Deck abgestimmt!
Beide starteten wir sehr schnell mit kleinen aber starken Kreaturen. Aber dadurch neutralisierten wir die Viecher eher. Eine nach der anderen ging in aufreibenden Nahkämpfen in den Friedhof. Erst meine erste Silhana Simskletterin brachte etwas mehr Druck auf die Orzhovs. Da Steffen keine Flieger mehr im Spiel hatte und die Kletterin kein Ziel von seinen Zaubereien werden durfte sorgte sie für die ersten leichten Schadenspunkte. Aber richtig gut wurde sie erst als sie mit Feines Gespür verzaubert war. Da Steffen sie nicht blocken konnte, machte sie nicht nur einen Schaden, sondern ich durfte jedes mal eine weitere Karten ziehen! Der Kartenvorteil brachte auch schnell weitere Kreaturen auf die Hand und da in dem Deck nur billige sind, kamen diese auch schnell ins Spiel. In einigen Angriffswellen überrante ich dann mit meinen kleinen billigen Kreaturen den Gegner und gewann auch dieses Spiel.

Tags: Magic Spielabende

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