Nach krankheitsbedingter mehrwöchiger Magic-Abstinenz kamen mir in den letzten Tagen so manche Gedanken in den Sinn.
Warum spielen wir überhaupt Magic the Gathering? Ist es nicht immer irgendwie das selbe Schema? Versucht nicht fast immer jeder sein Deck noch zu verbessern oder mit einem ganz neuen viel besseren Deck das Spielgeschehen aufzumischen? Im Prinzip wird bei Magic fast jedesmal aufgerüstet! Die meisten verbessern ihr Deck oder bringen ein besseres Deck für die jeweilige Spielrunde mit.
Und ist es eigentlich nicht lästig immer die neuesten Magic-Karten kaufen zu müßen oder zu wollen? Das geht ganz schön ins Geld. Besonders die spielstarken Karten kosten eine gute Stange Geld. Und zu allem Überfluß gibt es nun seit einiger Zeit auch noch Mythic Rares die besonders selten und besonders teuer sind. Magic goes YU-GI-OH. Was dort Kohle in die Kasse bringt, sollte doch auch bei Magic funktionieren. Schade das der Kommerz mal wieder über Tradition und Bewährtem gesiegt hat.
Aber Magic macht trotz all den Bedenken und Argumenten immer wieder auf das neue Spaß. Jedes Spiel verläuft anders und so kommt selbst mit dem selben Deck selten Langeweile auf, da es immer wieder zu neuen Spielsituationen kommt. Und gegen Monotonie hilft oft ein Multiplayergame welches oft wesentlich unterhaltsamer sein kann als eine 1:1 Partie.
Ein weiterer Vorteil für Hobbyspieler wie wir es sind ist das man ja nicht alle neuen Karten kaufen oder haben muß. Unter den älteren gibt es zum Glück immer noch sehr viele spieltarke Zaubereien mit denen man auch Decks mit jüngeren Magickarten schlagen kann
Auf jeden Fall freue ich mich schon auf den nächsten Magicabend!
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